Energie

Hochtechnologie und Umweltschutz

Ein sich abzeichnender Klimawandel und modernste Hochtechnologien haben Scherzer Gemüse dazu bewegt ein eigenes Biomasse-Heizwerk zu errichten. Die neue mit Hackschnitzeln befeuerte Heizung ist für die Gemüseproduktion im Gewächshaus vorgesehen. Dabei wird anstatt auf fossile Rohstoffe, auf nachwachsende gesetzt und trägt dadurch zur Luftreinhaltung bei. Des Weiteren legt sich kein Kohlenstaub auf den Glashäusern und der Umgebung ab. Die Heizung läuft gänzlich computergesteuert. Mit Ultraschall wird die Größe der Hackschnitzel erfasst, der Nachschub zum Brenner erfolgt vollautomatisch. Auch das im Jahr 2014 fertiggestellte Gewächshaus im Dinkelsbühler Ortsteil Waldeck wird über ein Biomasse-Heizwerk beheizt. Das Kraftwerk wurde in 2013 von Scherzer Gemüse gemeinsam mit vier anderen Gesellschaftern übernommen und wird seitdem unter dem Namen TEAtherm GmbH betrieben. Die Energie für den Gemüseanbau wird dort mit Holz und Grünschnitt erzeugt. Darüber hinaus wird noch Abwärme den Stadtwerken Dinkelsbühl zugeführt.